Unsere Jugend gibt Gas

König und Cie –Cup 6/2014 - Regatta der Optimisten im Mühlenberger Loch

 

Letztes Jahr war diese Regatta meine erste Regatta, in der ich 45. von 60 Startern geworden bin. Dieses Jahr war es ein „ Muss“ für mich, an der Regatta wieder teilzunehmen. Das lag an den Erlebnissen rund um die Regatta 2013. Aber das ist eine andere Geschichte….

Am Samstag sind wir mit Stöpsel (Schlauchmotorboot für Trainer) im WSC in Gründeich früh morgens in aller Frühe ( bei auflaufend Wasser) losgefahren. Als wir dann im MSC angekommen sind, habe ich mit Papa mein Boot aufgebaut und meine Segelsachen angezogen. Dann sind wir rausgefahren. Es dauerte aber ziemlich lange bis die erste Wettfahrt gestartet wurde. In der ersten Wettfahrt habe ich lange vom Start an geführt, bis ich an der letzten Tonnenrundung (3) in das A-Feld, welches vor mir gestartet ist, gefahren bin. Da habe ich die Übersicht verloren, dann bin ich zusätzlich sehr langsam geworden und noch auf die falsche (benachteiligte)  Seite gefahren. In dieser Wettfahrt bin ich am Ende als 6. ins Ziel gekommen. Wegen anhaltender Flaute wurde am Samstag nur eine Wettfahrt gesegelt. Wir sind mit Stöpsel zurück nach Grünendeich gefahren und haben zwischendrin noch einen Bade-Stopp gemacht.

Am 2. Tag wurde sehr zügig gestartet. Mein Start vom ersten Rennen am Sonntag ist mir perfekt gelungen. In diesem Rennen wurde ich 2., Sarah hat mich noch gekriegt, da ich 2mal kringeln musste. Ich hatte ihr Segel mit meinem berührt und sie hatte Innenraum. In der 2. Wettfahrt wurde ich 4., weil ich im Pulk gestartet bin und nicht so gut weg kam.  Nach der 2. Wettfahrt kam ein Motorboot vorbei, und hat uns Eis gebracht. Das war eine willkommene Erfrischung an dem heißen Tag. In der 3. Wettfahrt war ich an der ersten Tonne 7. und habe dann noch drei Plätze aufgeholt.  Dann sind wir reingefahren.

Bei der Siegerehrung dachte ich, ich werde Dritter. Aber dann wurde der Dritte angesagt. Als der Zweite angesagt wurde und ich das auch nicht war, habe ich mich richtig doll gefreut, dass ich Erster war. Dann wollten wir mit dem Schlauchboot wieder nach Grünendeich, aber da zog ein heftiges Gewitter mit Starkregenschauern und hohen steilen Wellen auf. Wir haben den sicheren Hafen in der Este vorgezogen, wo uns meine Mutter dann abgeholt hat. Wir waren pudelnass und durchgefroren, aber glücklich.

(Text: Tim Leonard Trömer, Optimist Wupti 12765)


König & Cie. Opti Pokal

 

Nicht ganz ohne Stolz kann ich berichten, dass Tim Trömer seine erste B-Regatta gewonnen hat.

Bis zur Preisverteilung hatten wir nicht damit gerechnet. Mit den Platzierungen 6,2,3 und 4 hat er sich gegenüber 42 anderen Opti-Kindern auch ohne Tagessieg einfach durch eine schöne Konstanz durchgesetzt. In zumindest zwei Rennen hat er aber über lange Zeit geführt.

Er hat versprochen seine Erlebnisse in einem eigenen Bericht wiederzugeben…..

Die Ergebnisliste findet Ihr hier: http://msc.just-in-place.de/aktuell/2014-05-14/meldeliste-kc-2014

Damit es jetzt aber nicht langweilig wird haben wir fürs kommende WE das Eckernförder Eichhörnchen auf dem Zettel.

(Text: Christoph Trömer)

Aalregatta 2013

 

Auf der Aalregatta war unser Jugendboot „Wilde 13“ mit Thorben Strube und Leif Gebhard vertreten. Trotz geringer Windstärken hat die „Wilde 13“ auf der Langstrecke von Kiel nach Eckernförde in ihrer Gruppe den 4. Platz belegt, auf der Kurzstrecke am Sonntag den 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung mit einem 37 Jahre alten Boot!

(Text: Brigitte Lehmann)

Nautic Young Stars 2011


Die WSG hatte für unsere Jugendlichen 3 Dickschiffe gemeldet (gechartert in Regatta-Hafen Heiligenhafen).

Angereist und angetreten sind wir mit 15 Teilnehmern, 13 jugendliche Teilnehmer zwischen 13 und 21 Jahren sowie Andreas Elßner und Uwe Geisler (Jugendwart) als begleitende "Erwachsene". Das Wetter und der Wind haben toll mitgespielt und die Organisation des Veranstalters war große Klasse. Unsere Crews waren ehrgeizig dabei und haben sich achtbar geschlagen obwohl wir die langsamsten Schiffe mit den schlechtesten Yard Stickzahlen überhaupt hatten. Von den gestarteten 75 Schiffen haben wir den 7., 17. und den 21. Platz belegt.

Die Stimmung unter uns war prima, Spaßwert und letztlich auch die Erfolge machen Appetit auf mehr.

Die WSG wird auch in 2012 wieder mit einer hoffentlich großen Anzahl von Jugendlichen melden und versuchen, mit siegfähigen Schiffen die Voraussetzungen für noch bessere Platzierungen zu  schaffen.

(Text: Uwe Geisler)

Aalregatta 2011 auf der "Wilde13"

Die eigentliche Aalregatta von Kiel nach Eckernförde fand am Samstag den 11.6 statt. Da die Aalregatta aus der Kieler Woche ausgegliedert wurde, fährt man jetzt nur noch von Kiel nach Eckernförde, um dort am zweiten Tag Up & Downs zu segeln.
Wir trafen uns also am Donnerstagabend in Arnis um die letzten Arbeiten am Boot abzuschließen und am Freitagmorgen die Überführung nach Kiel zu Starten. Der Wind war nicht stark aber segelbar, sodass wir um 18 Uhr in Kiel Düsternbrook waren und noch pünktlich alle Regattaunterlagen abholen konnten, die wir dann bei einem leckeren Stück Pizza genauestens unter die Lupe nahmen.
In unserer Wertungsgruppe war ein Warship 5.70 das bereits bei der letzten Aalregatta unserer Pläne durchkreuzt hatte und auch dieses Mal eine harte Nuss werden würde. Der Rest der 10 Boote war uns nicht bekannt, sodass unser Ziel nur heißen konnte das andere IF zu schlagen und auch das Warship hinter uns zu lassen.
Es ging also am Sonnabendmorgen los. Start war umd 10 Uhr, wie immer direkt in Düsternbrook. Mann waren das viele Schiffe! Und noch eine Feststellung machten wir; Wir hatten leider ganz schön wenig Wind, was nicht gerade die Spezialität eines IF ist. Nichts des so trotz war der Start doch recht passabel und wir fanden uns nach dem Leuchtturm Bülk zwischen ganz vielen großen Schiffen wieder, wo wir überahupt nicht hin gehörten. Und was das Wichtigste war; wir waren vor der Seeschwalbe (dem Warship 5.70) und dem anderen IF.
Leider machten uns Schiffe á la Comfortina 35, X- 79 und so manche große Hanse das Leben schwer indem sie uns den Wind nahmen.
Kurz hinter Laboe ging es dann quer über die Förde in die Nähe von Schilksee und ab da wieder weiter mit Spi. Auf dem Schenkel verloren wir leider wieder ordentlich auf unsere Konkurrenten. Der folgende Spigang war dann wieder sehr schnell bevor es dann von „Stollergrund Süd“ als Kreutz nach Eckernförde ging. Hier wurde unsere anfängliche Euphorie doch sehr schnell gebremst, weil wir schlicht das Boot nicht zum „Laufen“ bekamen. In der Eckernförde mussten wir dann noch einmal einen kleinen Schlenker um 3 Sperrgebietstonnen fahren. Nach acht Stunden segeln, kamen wir weit vor dem anderen IF an.
Gesegelt konnten wir auch die Seeschwalbe hinter uns lassen, berechnet lagen sie dann aber leider doch noch vor uns. Insgesamt ersegelten wir so einen sehr zufridenstellenden fünften Platz. 
Allerdings kursierte abends noch das Gerücht, dass die ersten drei unserer Gruppe die drei Sperrgebietstonnen ausgelassen hatten und sich so 45 Minuten segeln sparten!!

Am Sonntag waren zwei kurze Wettfahrten geplant. Bei etwas weniger Wind als am vorigen Tag Startete die erste Wettfahrt um 11 Uhr. Wir hatten das Vergnügen zusammen mit „den Großen“ zu starten. Also wieder diese Comfortinas, Hanses aber diesmal auch große X- Yachten, die uns den Wind aus den Segeln nahmen. Trotzdem starteten wir gut und fuhren unerwarteter Weise doch recht schnell gegenüber dem Feld. Der Wind frischte auch immer weiter auf, dass spielte natürlich auch dem Boot in die Karten. Denn auch taktisch machten wir nicht viel falsch was uns am Ende sogar auf einen ersten Platz hoffen ließ. Leider reichte es in dieser Wettfahrt dennoch „nur“ für einen zweiten Platz.
Dann schlief der Wind erst einmal ein und wir warteten eine knappe Stunde bis es wieder halbwegs segelbar wurde.
Halbwegs deshalb, weil die zweite Wettfahrt etwas konfus war. Wir hatten einen ausgezeichneten Start, in dem wir auch Altmeister Thorsten Dmoch etwas ärgern konnten, und fuhren dann auch auf der Kreutz auf die wesentlich windigere Seite. Doch dann war plötzlich wieder alles anders und kurz vor der Luvtonne fanden wir uns nur wenige Bootslängen vor dem Warship wieder. Auf dem Weg zur Leetonne fuhren alle mit Spi. Das war normal. Nicht normal war, dass die Boote 100 Meter vor uns den Wind von Backbord hatten und wir den Wind von Steuerbord. Trotzdem wertete die Wettfahrtleitung diese Wettfahrt, in der das Warship gesegelt und damit auch berechnet überlegen gewann und wir dritter wurden. Was angesichts der Tonne, die unser Boot mehr wiegt, auch ein sehr gutes Ergebnis ist! Auch in der Gesamtwertung lagen wir somit auf dem dritten Platz.
Wir beendeten die Regatta mit einer zufriedenen Crew und einem super leckerem Essen bei Olli Koltermann im SCE.   

(Text: Thorben- H. Strube, Maureen Dresler, Leif Gebhard, Sophie Lehmann)