von Jürgen Fritz

Besichtigung der MS ATAIR

Als Fortsetzung unseres Besuches der BSH-Zentrale im Dezember 2012 fanden sich am 07.01.2013 26 WSG-ler zum Besuch des Vermessungs- / Wracksuch- / Forschungs-Schiffes „ATAIR“ des BSH in Hamburg am Kirchenpauerkai ein.

Dieses ist der Liegeplatz der BSH-Schiffe, speziell während der Weihnachts-/Neujahrzeit, um sie für die nächste Saison wieder „fit“ zu machen.

Die MS. „Atair“, „Wega“, „Capella“, “Deneb“ und „Komet“ sind für die o.a. Tätigkeiten eingesetzt.

Begrüßt wurden wir durch Kapitän, 2. Offizier und einen Kollegen aus der Wrack-Tauchergruppe. In 3 Gruppen wurde den WSG-lern die Navigation der „ATAIR“ nahegebracht, denn bei der Wrack-Suche/-Vermessung muss auf den Meter genau gesteuert werden, damit die Echolote/Sonare genaue Umrisse und evtl. Einzelheiten erkennen zu können.

Als nächste Aktion wird ein Helmtaucher dann max. bis 50m hinuntergeschickt, um das Wrack dann genau zu „erfühlen“, denn die Sicht liegt überwiegend bei "0" in den Tiefen, die für das BSH in erster Linie aufgrund der Gefährdungssituation für die Schiffahrt interessant sind (10 bis 20 m). Der Einsatz der Taucher erfolgt über kleine ausgesetzte Beiboote. Die Ausrüstung der Taucher alleine wiegt schon ca. 60 Kilo.

Erstaunt waren wir auch über die unterschiedlichen Arten der Seevermessung, die entweder mit Beibooten oder mit der „ATAIR“ selber durchgeführt wird (bei großen Seegebieten). Von den 5 BSH-Schiffen werden 4 in der Nordsee und eines in der Ostsee eingesetzt. Verständlich, denn in der  strömungsbeeinflussten Nordsee ist es notwendiger schneller aktuelle Tiefenangaben für die Seekarten zu bekommen als in unserem Heimatrevier der Ostsee.

Der gesamte Besuch war für die WSGer ein richtiges Erlebnis und wird uns durch die überaus freundliche Besatzung noch lange in Erinnerung bleiben.

Als kleines Geschenk für die Crew für die freundliche Aufnahme an Bord übergaben wir einem Geschenkkorb mit Köstlichkeiten zur Ergänzung der Bordverpflegung.

In diesem Zusammenhang danken wir auch noch unser SK Susanne Kehrhahn für die vorzügliche Organisation der beiden Besuche und dass sie dieses überhaupt ermöglichte.

Peter Kaphammel

(Fotos unter "Verein/Intern/Fotos")

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