von Uwe Geisler

Dänemark: keine Probleme für Wassersportler ...

trotz Kontrollen an der Grenze

Dänemark aus der Luft
Dänemark aus der Luft

Die Wiedereinfühung von Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze ist beschlossene Sache. In Berlin und Brüssel reagiert man empfindlich auf die Pläne unserer nördlichen Nachbarn. Für Segler wird sich jedoch vermutlich nichts ändern.

Was bedeutet das für Ostseesegler?

„Es gibt noch keine konkrete Informationen, aber der Reisepass wird wohl ein „Must“ sein“, sagte uns Hans Lindum Möller von der Marina Minde. „Hoffentlich wird eventuelle Kontrolle unsere Gäste nicht stören!“
"Kein Grund zur Aufregung", meint Bent Erik Johansen von Sejlerens. "Segler haben nicht zu befürchten. Man sollte lediglich einen Ausweis mit Foto dabei haben. Personalausweis, Reisepass, Führerschein. Richtig betroffen sind eigentlich nur Autos."
Und auch Jesper C. Højenvang vom dänischen Seglerverband Dansk Sejlunion geht davon aus, dass Segler keine Probleme mit der neuen Regelung bekommen werden. "Es geht dabei um die klassischen Landsgrenzen, die kontrolliert werden. Um Nicht-EU-Bürger und vielleicht auch um die großen Mengen an Alkohol, die viele Dänen in Deutschland kaufen. Aber Schengen gilt immer noch. EU-Bürger können weiterhin frei reisen. Und einen Ausweis sollte man doch sowieso immer dabei haben." Er glaube nicht, dass es auf dem Wasser oder in Häfen zu regelmäßigen Kontrollen von Wassersportlern kommen wird.

Geplant sind in Dänemark Kontrollen durch mobile Teams in Zügen, Kennzeichen-Scanner an den Grenzübergängen und Kontrollen in den Häfen mit Schiffsverbindung nach Schweden.

Quelle Magazin Segeln

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