von Jürgen Fritz

WSG bei der Marine in Wilhelmshafen

Auf Einladung des Jugendoffiziers 1, Hamburg, machten sich 29 WSG-lerinnen und WSG-ler am 30.April 2013 um 07.30 Uhr mit dem Bundeswehr-Bus von Hamburg auf die Reise zum größten Marinestützpunkt nach Wilhelmshaven. Nachdem wir bereits den Marine-Stützpunkt in Kiel gesehen haben, wurden wir nach Wilhelmshaven eingeladen.

Durch eine Frau Kapitän-Leutnant der Marine-Presseabteilung wurde uns nach der Begrüßung die Organisations-Struktur der Bundeswehr im Allgemeinen als auch die der Marine im Speziellen nahe brachte. Wir konnten erleben, wie schwierig es ist, nach einer politischen Bundestags-Entscheidung dieses bis ins letzte Glied der Marine zu übertragen. Besonders beeindruckte uns dann noch die Weitergabe von Befehlen an die verschiedenen Bereiche an Bord einer Fregatte (Zerstörer ist nicht mehr gebräuchlich).

Es folgte der Besuch der Fregatte „Niedersachen“, ein 30 Jahre altes Schiff, welches 2015 Außer-Dienst gestellt wird nach viele weltweiten Einsätzen, auch am Horn von Afrika. Mit viel Elan und Stolz führten uns Mitglieder der Besatzung durch das Schiff. Neben Deck, Hubschrauber-Hangar, wurden uns sogar die Operationszentrale und die Brücke nähergebracht.

Als nächstes wurden wir dann in die Geheimnisse der Marine-Taucher eingewiesen. Ein kleine aber feine Gruppe von 9 Marine-Tauchern erfüllt die Aufgaben am Stützpunkt Wilhelmshaven z. B. die Suche nach verlorenen Gegenständen, über Abtauchen von Schiffen, Arbeiten an Schleusen-Toren (Brunsbüttel würde sich über solche Jungs freuen) und vieles mehr. Auf große Sicherheit bedacht und mit vielen guten Hilfsmitteln aus gerüstet versehen sie so ihren Dienst. Eine Demonstration bekamen wir dann doch noch: wie funktioniert das Schweißen unter Wasser.- mit Magnesium-Elektrode, die mit reinem Sauerstoff  beschickt wird. Schnell wurde demonstrativ ein dicker Eisenträger durchgeschnitten.
Mit vielen interessanten Eindrücken versehen, machte sich die WSG-Gruppe dann wiede rauf den Heimweg.

Zurück